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Dichte Kommunikation, jüdische Bürgerlichkeit und
Sprachkultur in translokalen Familienbeziehungen - Zeugnisse eines Integrationsprozesses
an der Schwelle zum 19. Jahrhundert

Vortrag von Eva Grabherr (Dornbirn) und Duygu Özkan (Wien)
Eva Grabherr, Gründungsdirektorin des Jüdischen Museums Hohenems
und heutige Geschäftsführerin von okay. zusammenleben in Vorarlberg,
hat ihre Dissertation Letters to Hohenems (2001) dem bis heute wichtigsten Brieffund
in Hohenems gewidmet.
Private Korrespondenz und Geschäftsbriefe der Familie Levi-Löwenberg
aus den Jahren zwischen 1770 und 1850 wurden 1986 in einem Dachboden im Jüdischen
Viertel gefunden und spielen in der neuen Dauerausstellung des Museums nun eine
zentrale Rolle.
Duygu Özkan erforscht für ihre Abschlussarbeit an der Universität
Wien derzeit die Geschichte der Familie Ullmann aus Augsburg, die mit den Hohenemser
Löwenbergs familiär eng verbunden war.
Eintritt: Euro 7,-/4,-
Veranstaltungsort:
Jüdisches Museum Hohenems
Villa Heimann-Rosenthal
Schweizer Strasse 5, A-6845 Hohenems
Tel. +43 (0)5576 73989 13
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