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Name der Veranstaltung :

Zu Bethlehem im Stall

Datum : 08.12.2005 - 01.12.2006
Veranstalter : Stadtmuseum Gmunden
Ort : 4810 Gmunden
Lokalität : Stadtmuseum Gmunden
Adresse : Kammerhofgasse 8
Telefon : +43(07612)794 294
Eintritt : 1-6 €
Beschreibung : In diesem Jahr präsentiert das Stadtmuseum Gmunden in seiner schon zur Tradition gewordenen Krippenausstellung einen Großteil seiner Sammlung an umfangreichen und vielfältigen Weihnachtskrippen aus verschiedenen Epochen und Materialien.

Eine Krippe ist eine Darstellung der Geburt Christi aus der Weihnachtsgeschichte oder anderer Szenen aus dem Leben Jesu Christi, meist mit durch Figuren in einer Modelllandschaft.

Es gibt bereits spätmittelalterliche Darstellungen von der Geburt Christi in Krippen um 1200. Weiterentwicklung bis hin zur heute bekannten Weihnachtskrippe wurde durch die Reformation schlagartig unterbrochen.

Kästchen mit biblischen Darstellungen wurden in Kirchen aufgestellt und wurden in auch adeligen Kreisen bald populär. Die 1562 von Jesuiten in Prag aufgestellte Weihnachtsdarstellung gilt heute allgemein als erste Nennung einer Krippe im heutigen Sinn.

In den folgenden Jahren wurde in Kirchen das Aufstellen von Krippen zur Weihnachtszeit fast zur Prestigesache. Unter Kaiserin Maria Theresia und Joseph II. wurden Weihnachtskrippen durch mehrere Verbote aus den öffentlichen Gebäuden, also vor allem aus den Kirchen, verbannt.

Ein ähnliches Verbot erließ Erzbischof Hieronymus Franz Josef von Colloredo-Mannsfeld am 22. November 1784 für das Fürstbistum Salzburg. Dadurch erhielten die Weihnachtskrippen Einzug in den privaten Bereich. Dies blieb, auch nachdem die Verbote aufgehoben wurden.

Bevor im 19. Jahrhundert der Christbaum allgemeine Verbreitung fand, stand die Krippe im Mittelpunkt der familiären Weihnachtsfeier. Hauskrippen sind noch heute fester Bestandteil des häuslichen Weihnachtsschmucks und werden in allen erdenklichen künstlerischen Stilen und Materalien gefertigt.

Beliebt sind auch selbst gebastelte oder fertig gekaufte Krippen für Kinder.



 

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