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Name der Veranstaltung
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Amahl und die nächtlichen Besucher
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Datum
: |
14.12.2009 |
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Veranstalter : |
Landestheater Linz |
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Ort : |
4020 Linz |
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Lokalität : |
Landestheater Linz |
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Adresse : |
Promenade 39 |
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Telefon : |
+43 (0)732 / 76 11-0 |
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Eintritt : |
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Beschreibung
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Musikalische Leitung Georg Leopold/Boris Sytarski
Inszenierung Magdalena Fuchsberger
Bühne und Kostüme Richard Stockinger
Chorleitung Georg Leopold
Dramaturgie Sarah Schäfer
Weihnachtsoper in einem Akt
Musik und Libretto von Gian Carlo Menotti
Deutsche Fassung von Kurt Honolka
Alljährlich zur Weihnachtszeit fiebern Kinder dem Heiligen Abend entgegen …
In seiner Oper Amahl und die nächtlichen Besucher schildert Gian Carlo Menotti die Ereignisse der Weihnacht aus der Sicht des kleinen körperlich behinderten Hirtenbuben Amahl, der mit seiner verwitweten Mutter in ärmlichen Verhältnissen lebt.
Um für sich und ihren Sohn Essen besorgen zu können, musste die Mutter fast alles Hab und Gut veräußern und steht nun vor dem Nichts. Während sie angesichts der auswegslosen Situation zu verzweifeln droht, flüchtet sich Amahl in phantastische Geschichten und versucht seine Mutter damit aufzumuntern.
Eines Abends entdeckt er am nächtlichen Abendhimmel einen außergewöhnlich hell leuchtenden Abendstern, der einen Schweif hinter sich herzieht.
Als er seiner Mutter davon berichtet, glaubt diese darin wieder nur eine Träumerei ihres Sohnes zu erkennen. Doch als drei prächtig gekleidete und mit wertvollen Geschenken beladene Könige nebst Pagen bei ihnen um Unterkunft bitten, erfahren beide von der Geburt eines Kindes und
welche Bewandtnis es mit dem Himmelskörper hat: Der Stern weist den Königen Balthasar, Melchior und dem schwerhörigen Kaspar den Weg zu dem verheißungsvollen Neugeborenen.
Die Wunder dieser Nacht sollen schließlich auch für Amahl und seine Mutter nicht folgenlos bleiben …
Der Komponist Gian Carlo Menotti hat sich für diese Weihnachtsoper von den Erinnerungen an seine eigene Kindheit inspirieren lassen.
Eigens für das Fernsehen komponierte er dieses Werk und wollte damit ausdrücklich ein junges Publikum für die Oper gewinnen. Deshalb verfügte er auch, dass die Rolle des Amahl für alle Zeiten nur von einem Bub gesungen werden darf.
Die Oper wurde ein fulminanter Erfolg: 5 Millionen Zuschauer vermochte bereits die Erstausstrahlung am Heiligen Abend 1951 vor den Fernseher zu locken – eine für die damalige Zeit astronomische Einschaltquote.
Die Oper gehört auch heute noch zu den meist gespielten Opern der Welt und markiert Gian Carlo Menottis künstlerischen Höhenpunkt.
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