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Name der Veranstaltung
: |
Frankensteins Sohn
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Datum
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18.11.2009 - 16.12.2009 |
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Veranstalter : |
Landestheater Linz |
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Ort : |
4020 Linz |
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Lokalität : |
u/hof |
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Adresse : |
Promenade 39 |
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Telefon : |
+43 (0)732 / 76 11-0 |
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Eintritt : |
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Beschreibung
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Für alle ab 10 Jahren.
Die Idee zu Frankensteins Sohn kam - wie immer, wenn ich etwas schreibe – in Gestalt einer wahren Geschichte auf mich zu.
Ich lese sehr viele Zeitungen und Zeitschriften und verbringe viel Zeit im Internet. Da schnappe ich dann ab und zu was auf, was mich sofort zum Schreiben anregt.
Im Falle von Frankensteins Sohn war das eine vielleicht dreizeilige Nachricht in einem Internetforum, wo es um eine Frau in Italien ging, die mit 60 ein Kind durch künstliche Befruchtung bekommen hat. Jetzt ist die Frau 70, das Kind ist 10 - und sie hat es zur Adoption freigegeben, weil sie aufgrund ihres Alters den Bedürfnissen eines Teenagers mit beginnender Pubertät nicht mehr Herr werden konnte.
Da dachte ich mir, wenn das kein großer Stoff für ein Drama über Verantwortung, den Platz im Leben und Erziehung ist, was denn bitteschön dann?
Und da mein eigenes Lieblingsbuch Frankenstein von Mary Shelley ist, wo es ja um fast das Gleiche geht (um den Tod zu überlisten, erschafft ein Wissenschaftler eine Kreatur und will sie dann, weil sie nicht dem „Ideal“ entspricht, das er anstrebte, loswerden, ja sogar töten), und weil ich selbst ein Fan von diesen alten Universal-Horrorfilmen aus den 1930er Jahren bin (Boris Karloff, der großartige Frankensteinmonster-Darsteller sei hier genannt, aber auch Bela Lugosi, der durch seine Dracula-Verkörperung 1931 bekannt wurde), hat sich in mir schnell der Gedanke breit gemacht, diese Grundgeschichte mit der Frankensteingeschichte zu verbinden.
Als ich anfing zu arbeiten, wollte ich die beiden Geschichten parallel erzählen: Frank fantasiert sich in Szenen aus dem Frankensteinfilm hinein. Dann aber erfand ich eine Rahmenhandlung rund um Frank, die Hauptfigur des Stücks. Vier junge Menschen gründen den sogenannten „Club der Freaks“. Alle vier sind aus unterschiedlichen Gründen „Ausgestoßene“.
Die Geschichte dieser Freundschaft hat mich dann viel mehr interessiert, darauf habe ich mich beim Weiterschreiben konzentriert. Die Geschichte mit den steinalten Eltern benutzte ich dann nur mehr als Aufhänger, als Folie, vor der sich das Lebensdrama dieses Jungen Frank Stein abspielt.
Frankensteins Sohn ist eine Geschichte über Freundschaft geworden, über Familie, über Verantwortung, sich selbst und den eigenen Kindern gegenüber. Es ist eine Geschichte über die immer im Raum stehende Frage, die gerade für die Altersgruppe ab 10 anfängt immer wichtiger zu werden: Wer bin ich? Wo ist mein Platz im Leben?
(Holger Schober 28.9.2009)
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