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Name der Veranstaltung
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Das Rheingold
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Datum
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20.04.2009 - 24.04.2009 |
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Veranstalter : |
Tiroler Landestheater |
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Ort : |
6020 Innsbruck |
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Lokalität : |
Tiroler Landestheater |
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Adresse : |
Rennweg 2 |
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Telefon : |
+43.512.52074 |
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Eintritt : |
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Beschreibung
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Der Ring mit all seinen Göttern und Riesen und Zwergen, mit den
Wasserjungfrauen und Walküren, der Tarnkappe, dem magischen Ring, dem
verzauberten Schwert und dem wunderbaren Schatz ist ein Drama der
Gegenwart und nicht eines aus ferner und sagenhafter Vorzeit.
George Bernard Shaw
Der verschlagene Nibelung Alberich raubt den Schatz der Rheintöchter, das sagenumwobene Rheingold. Dieses
verspricht - zum Ring gebogen - höchste Macht demjenigen, der der Liebe für immer entsagt.
Wotan hat den Riesen
Fasolt und Fafner als Lohn für die von ihnen erbaute Götterburg die Göttin Freia versprochen, doch erklären sie sich
bereit, auf sie zu verzichten, wenn Wotan ihnen zum Besitz des Rheingolds verhilft.
Alberich, den die Götter überlisten
und ihn um seine Schätze samt Ring bringen, spricht einen Fluch über den Ring aus: jeder soll gierig nach dem Ring
streben, doch wenn er ihn besitzt, zugrunde gehen.
Unterbrochen von der Komposition des Tristan und der Meistersinger nahm Wagner die Arbeit an seinem größten Werk,
dem Ring des Nibelungen, mehr als ein Vierteljahrhundert in Anspruch.
Aus den Sagen des deutschen Altertums und
der altgermanischen Mythologie entwickelte er die Handlung der Tetralogie, die die Dimensionen alles bisher
Dagewesenen überschreitet und in einem eigens für diesen Zweck erbauten Festspieltheater aufgeführt werden sollte.
1854 beendete Wagner die Komposition des Vorabends, des Rheingolds. Gegen den Widerstand des Komponisten ließ
König Ludwig II. 1869 die bereits fertiggestellten Teile der Tetralogie in München uraufführen, bevor der gesamte Ring
erstmals 1876 im Bayreuther Festspielhaus zu erleben war.
Wagner wollte mit seinem monumentalen Ring des
Nibelungen ein „Weltgedicht“ schaffen, das „der Welt Anfang und Untergang“ enthält. Als einheitsstiftendes Mittel, das
die vier Abende zusammenhält, verwendete er die Leitmotivtechnik, die eine vorausweisende oder verknüpfende
Funktion erfüllt und durch die das Orchester das Geschehen mittels Klangreichtum und außergewöhnlichen Effekten
kommentiert.
Zurück zum Anfang aller Dinge und ihrer Musik! Denn die Tiefe des Rheines
mit dem schimmernden Goldhort, an dem seine Töchter sich tändelnd
ergötzen, das war der unschuldsvolle, von Gier und Fluch noch unberührte
Anfangszustand der Welt, und in Einem damit war es der Anfang der Musik.
Nicht nur mythische Musik: den Mythus der Musik selbst würde er, der
dichtende Musiker, geben, eine mythische Philosophie und ein
Schöpfungspoem der Musik, ihren Aufbau zu einer reichgefügten Symbolwelt
aus dem Es-Dur-Dreiklang der strömenden Rheinestiefe.
Thomas Mann
Musikalische Leitung: Max Pommer
Szenische Einrichtung: Brigitte Fassbaender
Bühne & Kostüme: Michael D. Zimmermann
Weitere Vorstellungen: 24. April
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