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Name der Veranstaltung :

Supermax

Datum : 06.05.2010
Veranstalter : Verein Komma
Ort : Wörgl
Lokalität : VZ Komma
Adresse : KR Martin Pichler Straße 21a
Telefon : 05332/75505
Eintritt : 20:00
Beschreibung : Seit dem Reggaelized Festival 1992 erstmals wieder in Tirol live on stage zu erleben... The MAX gonna kick YA !! Welcome Mister " Lovemaschine " in The World of today" with a lot of "jungle people"in Wörgl.....

Supermax to most people is Kurt Hauenstein, multiinstrumentalist and musical visionary - an artist of Austrian origin, whose chameleonic work has reached international cult-status, although the versatility of his creations often left people astounded, but also enchanted, he achieved a legendary status and is one of the most successful Austrian artists since the late 1970ies. His über-hit "Love Machine" from 1978 took the world in storm, but this is only the tip of the iceberg. Kurt Hauenstein has to this day released 15 albums, most of them being enthusiastically received by critics and audience all over the world alike.

Supermax complex and characteristic groove-science has always been a somehow demanding, but in the end rewarding issue for the dedicated listener. But his complexity always had chart-appeal: with his former label he got the title of "Worldwide Best Selling Artist" for more than just one time. With the new anthology there's something for everyone - from radically reworking to respectful editing. But let's hear it from the man himself:

"What ever happens in life and what it may bring, don't ever loose your dreams and your fantasy..."
Kurt Hauenstein.

FUNK/SOUL/CLUB
Supermax
Wie ein Zugvogel

Von: Sebastian Fasthuber

Kurt Hauenstein zog mit dem Groove im Herzen aus, um die Welt zu sehen. Jetzt erlebt der Mann, den sie Supermax nennen, seinen x-ten Frühling.

Er bekommt einen Amadeus Award für sein Lebenswerk und veröffentlicht ein endlos groovendes Best-Of-Album.

Es tut sich wieder was um Supermax. Gerade hat er den Amadeus Award für sein Lebenswerk und das Ehrenzeichen der Stadt Wien bekommen, und auch eine längst fällige Best Of-Sammlung erscheint.

International mit seinem groovigen Sound immer noch ein gefragter Mann und auf Tournee durch die halbe Welt, hat er seine Karriere hier zu Lande "lang nicht forciert", wie er beim now-on-Interview erzählt.

Jetzt hat es mich wieder hergezogen. Supermax wurde als Kurt Hauenstein ein paar Jahre nach Kriegsende in Wien geboren.

Aufgewachsen ist er im 2. Bezirk: "Der Vater hat immer gesagt, geh ja net in den Prater, da san die ganzen Strizzis." Lachen, man kann sich ausdenken, dass er den väterlichen Rat nicht immer befolgt hat.

Der Wienerlied-Dichter Hans Hauenstein vererbt dem Sohn die Musikalität, der beschreitet stilistisch allerdings ganz andere Wege. Er zieht schon als junger Bursche in den 1960ern mit dem genialen Gitarristen Karl Ratzer, dem späteren Frank-Zappa-Musiker und in Los Angeles stationierten Hitproduzenten Peter Wolf und anderen Musikern als Gipsy Love durchs Wiener Nachtleben.

Das sich allerdings als sehr spärlich erweist: Ich bin bald nach Deutschland gegangen, habe in Army Clubs gespielt und bin die restliche Zeit mit irgendwelchen Bands herumzigeunert.

Hier war nichts mehr zu erreichen. Es gab nur ein paar Lokale in Wien, aber keine Studios und keine Plattenfirmen. Strukturen gab es nur für Volksmusik.

Nach Lehr- und Wanderjahren heuert der Bassist Mitte der 1970er-Jahre in einem Frankfurter Studio als Session-Musiker an. Gleichzeitig mit Ex-Schlagersänger Frank Farian beginnt er, einen eigenen Sound zu entwickeln.

Ehe es für ihn richtig losgeht, spielt er noch Bass für das erste Album von Boney Album und unzählige andere Nummer 1 Hits ein. Musik als Fließbandarbeit:
In dem Studio wurde fast alles aufgenommen. Die Studiozeit war damals immens teuer, deshalb haben sie Leute wie mich spielen lassen. Da hat gleich der erste Take gepasst.

In Frankfurt verwandelt sich Hauenstein in Supermax und nimmt drei Alben mit der gleichnamigen, von ihm angeführten Formation auf. Mit dem leicht kitschigen Disco-Kleister von Farian haben seine Stücke kaum etwas gemeinsam: Supermax hat den besseren Groove, er ist minimalistischer und gleichzeitig universeller, hat Funk, Reggae und vieles mehr inhaliert.

Trotzdem wird auch seine Musik bis heute mit Disco in Verbindung gebracht. Der Grund dafür heißt "Lovemachine" und ist der Song des Meisters, zu dem fast jeder schon mal auf einer Tanzfläche ausgezuckt ist.

"Disco hat man aber nur in Deutschland, Österreich, Schweiz dazu gesagt", meint er.

In anderen Ländern sind wir nie unter dem Klischee gefahren, da gab es diese Klassifizierungen gar nicht.



Weiterführende Links:
D'Raith Schwestern  
Snowman Trek in Bhutan OOMPH
John Lee Hooker Uriah Heep
Melanie Dekker Barbara Dennerlein
Prepare for Blood - Festival Pigor singt - Benedikt Eichhorn muss begleiten und Ulf



 

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