|
:: Sie sind in der Kategorie: Konzerte - Tirol // Sie sehen ein vergangenes Event |
|
|

Sie sind in der Kategorie:
Konzerte - Tirol // Sie sehen ein vergangenes Event » Hier
gehts weiter
|
|
Name der Veranstaltung
: |
Sinfonie d'Opera - VIVALDI und seine Zeitgenossen
|
|
Datum
: |
19.02.2010 |
Mit anderen teilen
|
Veranstalter : |
musik+ |
|
Ort : |
Hall in Tirol |
|
Lokalität : |
Kurhaus |
|
Adresse : |
Stadtgraben 17 |
|
Telefon : |
+43 (0)5223 53808 |
|
Eintritt : |
19,-€ / 29,-€ / 39,-€ / 49,-€ |
|
Beschreibung
: |
I Virtuosi delle Muse, Ltg: Stefano Molardi
Konzert: 20:15 Uhr
Lebensfreude und Energie bringt das 2003 gegründete italienische Ensemble I Virtuosi delle Muse in seinem Programm barocker Concerti.
Es gehört zu den Ensembles, die sich neben ihrem großen Vorgänger und Vorbild \"Il Giardino Armonico\" behaupten können, in welchem die meisten von Ihnen auch selbst tätig waren (oder sind).
Was erwartet sich das Publikum seit den Tagen der napoletanischen Oper?
Unterhaltung, Witz und Aufmunterung im chaotischen Auf und Ab der täglichen Intrigen und Kämpfe.
Musiker mit ihren munteren Fingerchen machen uns die Trübsal vergessen, obzwar, wenn man\'s genau betrachtet und man den Lauf des Lebens bis zum Ende wahrnimmt, ist nun alles doch nicht so lustig.
Die Wissenschaftler haben schöne Worte - und gescheite: Die Sinfonia d\'Opera als Gattung erhielt erst in der 2. Hälfte des 17. Jhdts eine klare Bedeutung.
Im 16. Jhdt bezeichnete sie eine Sammlung polyphoner Werke, später dann ein Instrumentalstück, einer Sonate oder Suite (Folge von Tanzsätzen) vorangestellt, bis es zur eigenen, aus drei Sätzen bestehenden Komposition wurde, die dann als Opernouvertüre diente.
Beliebt war diese Form unter anderem bei Scarlatti, ALBINONI, Hasse, Händel und vor allem VIVALDI, durch den die Sinfonia ihren eigenständigen Charakter erhielt.
Die Attraktion ist die führende Stimme, der sich die Instrumente unterordnen.
In Frankreich wurde diese Entwicklung sehr positiv aufgenommen, so schrieb Charles de Brosses, Gelehrter im französischen Staatsdienst: \"Sie haben eine Art der Begleitung, die uns unbekannt ist, die wir aber in unsere Aufführungen leicht einführen könnten und die ihre Musik gut zur Geltung bringt.
Es ist die Kunst, den Klang zu verstärken oder zu vermindern, die ich als Kunst der Nuance und des Halbdunkels definieren könnte. Diese Technik wird bald schrittweise, bald unvermittelt verwendet.\"
Durch die Gegenüberstellung von VIVALDI, ALBINONI, HASSE und BACH sind auch für unser heutiges Publikum die Unterschiede der Entwicklung gut hörbar: Ein Abend der vergnüglich-virtuosen Zerstreuung!
|
|

|