Vienna Autoshow 2017: Der Blick in die automobile Zukunft

Das neue Auto- und Messejahr startet gleich mit einem Paukenschlag: Vom 12. bis zum 15. Jänner findet die 11. Vienna Autoshow statt und damit Österreichs führender und zugleich einziger Automobilsalon, der direkt von ausländischen Automobilimporteuren beschickt wird.

Über 40 sind es diesmal, die rund 400 neue Modelle auf den mehr als 30.000 Quadratmetern der Messehallen C und D präsentieren, während gleich nebenan die Ferien-Messe Wien stattfindet. Alle Tickets gelten für beide Events, wodurch diese Kombination jährlich bis zu 150.000 Besucher anlockt.

Autobranche auf der Schwelle zum autonomen Zeitalter

Das Automobil der Zukunft ist intelligent, vernetzt, umweltfreundlich – und fährt von allein. Letzteres beherrschen diese Neuwagen zwar noch nicht, aber deren innovative Assistenzsysteme übernehmen bereits heute derart viele Aufgaben, dass man getrost von einem teilautonomen Fahren sprechen kann. Doch so überzeugend die technischen Argumente auch sein mögen, letztlich entscheidet die emotionale Bindung, die am besten über einen stylishen Auftritt hergestellt wird: Der Trend gehe zu klaren Linien und schnittigen Designs, garniert mit futuristischen Elementen, wie der Messeveranstalter Reed Exhibitions schon im Vorfeld verrät. Ein weiterer Schwerpunkt der Vienna Autoshow liegt auf der schrittweisen Abkehr von fossilen Treibstoffquellen und der Förderung alternativer Antriebstechniken, vor allem elektrischer und hybrider Natur.

E-Mobilität auf dem Vormarsch

Neben dem rundum facegelifteten Golf enthüllt VW auf der Vienna Autoshow 2017 konkrete Zukunftspläne hinsichtlich der aufblühenden Elektromobilität, die in den nächsten Jahren mit über 30 Modellen stärker befeuert und von ihrem Nischendasein befreit werden soll. In Asien ist man hier schon einen Schritt weiter: Beispielsweise zeigt Hyundai mit dem IONIQ das weltweit erste Fahrzeug, das mit drei elektrifizierten Antriebskonzepten zu haben ist – Elektro, Hybrid oder Plug-In. Smart schlägt in dieselbe Kerbe und setzt fortan die gesamte Wagenpalette (zumindest wahlweise) unter Strom.

Sport Utility Vehicles weiter im Fokus

Doch Kleinwagen wie der smart forfour sind in der Minderheit, der momentane SUV-Hype macht auch vor der Vienna Autoshow nicht halt. Neben den beiden VW-Konzerntöchtern SEAT und SKODA steigt sogar der traditionsreiche Italo-Sportwagenbauer Maserati ins SUV-Business ein und Peugeot bringt aus Frankreich gleich drei Premieren mit (2008, 3008 und 5008). Außerdem stellt der US-Riese Ford den neuen Kuga vor, der die dritte Version des Kommunikations- und Entertainmentsystems Ford SYNC samt verbesserter Sprachsteuerung besitzt. Unter dieses mannigfaltige SUV-Aufgebot mischt sich ganz beiläufig der VW-Pick-up Amarok in der honigorangen Canyon-Sondervariante, deren mattschwarze Sportsbar und Schwellerrohre sowie weitere dunkle Autoteile wie die optionalen Radlaufverbreiterungen kontrastreich hervorstechen.

Rennmaschinen aus England, Italien und Deutschland

Dagegen reist aus England brachiale Motorpower an, die der Jaguar F-TYPE SVR per Allradantrieb in eine Spitzengeschwindigkeit von 322 km/h ummünzt. Ansonsten verfangen sich High-Performance-Sportwagen im Spinnennetz: Der Alfa Romeo 4C Spider, der Abarth 124 Spider und der Audi R8 Spyder V10 laden allesamt zur ganz persönlichen Open-Air-Veranstaltung ein. Läuft dabei unverhofft etwas schief, lohnt sich vor einer professionellen Autoreparatur ein Blick auf den Shop www.Еrsatzteilekauf24.at. Denn bei so viel Kraft und Tempo kann schon mal ein Außenspiegel zu Bruch gehen – außer beim Opel GT Concept, der hat nämlich keine.

Erschwingliche Ticketpreise und leckeres Bonusprogramm

Tickets für die Vienna Autoshow sind direkt an den Messekassen erhältlich oder verbilligt im Online-Shop auf https://ticket.messe.at/asw2017/. Dort kostet eine Tageskarte für Donnerstag oder Freitag 9 anstatt 12,50 EUR und für Samstag oder Sonntag 11 anstatt 13,50 EUR und gilt auch für die parallel veranstaltete Ferien-Messe Wien.

Österreichs größte Publikumsmesse für Reisen, Urlaub und Freizeit beherbergt über 800 Aussteller aus mehr als 70 Ländern und als wortwörtlichen Leckerbissen die Genusswelt, die allerlei kulinarische Köstlichkeiten zum Probieren und Kaufen bereithält. Ist dort der Hunger gestillt, jener nach motorisierten Vierradlern aber kurzzeitig verflogen, empfiehlt sich ein Abstecher in die Bike Village zu den unmotorisierten Zweiradlern, die auf dem eigens errichteten Parcours sogleich getestet werden wollen.

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