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Name der Veranstaltung :

Vernissage und Lesung im Breitenseer Szene-Lokal Bebop

Datum : 03.12.2011
Veranstalter : kunst-projekte
Ort : 1140
Lokalität : Cafe - Restaurant - Bar ¡ bebop !
Adresse : Breitenseerstraße 39
Telefon : 0660 /3410239
Eintritt : frei
Beschreibung : www.bebop-daslokal.at
www.galeriestudio38.at/Bebop

19 Uhr VERNISSAGE
RUPERT WENZEL 2 ZYKLEN MALEREI Flügelfiguren und Pilze
www.rupertwenzel.com

20 Uhr LESUNG
Der Wiener Mundartdichter und Geschichtenerzähler HARALD PESATA liest aus seinem neu erschienenen Buch: „Für Garderobe keine Haftung!“ Wiener Beislgeschichten und Anekdoten (verlagshaus hernals)
www.pesata.at
www.verlagshaus-hernals.at

Vernissage des Kärntner Künstlers Rupert Wenzel und Lesung des Wiener Mundartdichters Harald Pesata im neu eröffneten Breitenseer Szene-Lokal Bebop!

Der Verein kunst-projekte eröffnet am 3. Dezember mit der Vernissage von Rupert Wenzel und der Lesung des Wiener Mundartdichters Harald Pesata im neuen Breitenseer Szene-Lokal Bebop einen weiteren „Art.Space“ in seinem wienweiten Veranstaltungs- und Ausstellungsreigen. Unter dem bereits bekannten Leitspruch „Wir bringen Kunst zu den Menschen“ werden 2012 an diesem interessanten Ort nicht nur Vernissagen und Lesungen stattfinden, sondern auch Künstlerinnen und Künstler des neu installierten Artist.Clubs von kunst-projekte einander begegnen.

Mit dem im September 2011 eröffneten „Bebop“ erfüllte sich die nunmehrige Chefin Lydia Kampits den langgehegten Traum vom eigenen Gastronomiebetrieb. Das Lokal bietet nicht nur gehobene regionale Wiener Küche und spanische Schmankerln, sondern auch regelmäßige Events, wie das Quiz am Freitag mit dem Quizmaster Hannes Stern und dem Jazzbrunch mit Live-Musik am Sonntag. Die Vernissagen und Lesungen stellen eine weitere Bereicherung des kulturellen Angebots in den gemütlichen Räumlichkeiten dar.

Zur Ausstellung von Rupert Wenzel
Das Ursprüngliche in den Arbeiten des in Bad Bleiberg, Kärnten, lebenden internationalen Künstlers Rupert Wenzel, seine kindlich-lebendige Experimentierfreude, birgt einen unerschöpflichen Fundus an Bilderwelten abseits des gängigen Kunstbegriffes. Das Große darf klein, das Kleine groß, das Schöne hässlich und das Hässliche schön sein. Hinter dieser scheinbaren Leichtigkeit versteckt sich jedoch immer Gesellschaftskritik „am Puls der Zeit“, gepaart mit tiefgründigem Humor. Zu diesen Bilderwelten gehören die in dieser Ausstellung gezeigten beiden Zyklen „Flügelfiguren“ und „Pilze“. Rupert Wenzels Serie der an Engel oder Schmetterlinge erinnernden Wesen entstand 2007 und kann als Fortführen des Denkens nach innen, das sich in seiner Kunst unmissverständlich manifestiert, gesehen werden. In mehreren Farbschichten aufgetragen, bezaubern diese phantasievollen Figuren mit ihren ausgebreiteten Flügeln den Betrachter. Assoziationen zum bevorstehenden Weihnachtsfest sind vorprogrammiert.
Im Zyklus "Pilze" hält uns der Künstler den Spiegel unserer Gesellschaft vor Augen. Seine Pilze mit ihrer riesigen unterirdischen Mycelstruktur versinnbildlichen die nicht erkennbaren Vernetzungen der Wirtschaft und Finanzwelt, das undurchschaubare Lobbyistentum, Profitgier und Machtstreben. Dennoch wird die Kritik durch die subtile und humorvolle Malweise erträglich. Der Betrachter darf sich auf eine spannende Entdeckungsreise begeben!

Rupert Wenzel
geb. 1951 in Bad Bleiberg, Kärnten
1970-72 Akademie bildende Künste in Wien
1972-80 freischaffender Künstler und freier Mitarbeiter bei verschiedenen Architektur-Büros in Wien.
seit 1980 freischaffender Künstler mit Atelier in Bad Bleiberg
seit 1996 Mitglied des Künstlerhauses Klagenfurt
2005-2006 Atelier in Wien
Teilnahme an Künstlersymposien in Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien

Ausstellungen in Österreich, Frankreich, Italien und Slowenien, zuletzt in Wien Lichtraum 1 by Paul Siblik, 1010 Wien
Laufende Ausstellung Kunstraum Ewigkeitsgasse, 1170 Wien

Harald Pesata widmet sein im Verlagshaus Hernals neu erschienenes Buch „Für Garderobe keine Haftung! Wiener Beislgeschichten und Anekdoten“ den „Hacklern“ und „Hocknstadn“. Gemeint sind die Arbeiter und Arbeitslosen, aber auch die Hausfrauen und Pensionisten und andere Typen, gesammelt an den Stammtischen der Wirtshäuser und Beisln Wiens. Er verwendet dabei den Wiener Dialekt, eine Sprache, die alle miteinander verbindet, so unterschiedlich die Charaktere auch sein mögen. Die Liebe zu historischen Analysen „Wien wor imma scho da Schmöztiegl Europas!“, zu Selbstreflexion „I orbeit jo beruflich net!“ und zu politischen Betrachtungen wie „Österreich ist a freies Meinungslaund!“ zeichnen seine Figuren aus. „Antrag auf Erteilung von Engelsflügel“ lautet die Überschrift einer der Beislgeschichten im Buch.

Harald Pesata, geboren 1966 in Wien, ist das, was man einen Wiener Mundartdichter und Geschichtenerzähler nennt. Er lebt mit seiner Familie im fünften Wiener Gemeindebezirk Margareten. Dort entstehen auch seine Gedichte und Geschichten, die allesamt einen Bezug zu Wien und insbesondere zu seinem Grätzel haben.

„Die Menschen sich selbst erkennen zu lassen und trotzdem lachen zu machen“ sagt sehr viel über seine Satiren und Humoresken aus, in denen er seinen Wiener Mitbürgern, mit dem oft gar nicht so goldenen Herzen, immer wieder den sprichwörtlichen Spiegel vor das Gesicht hält.



 

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