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Name der Veranstaltung
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Gerhard Fritsch - Man darf nicht leben, wie man will
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Datum
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31.01.2006 - 28.04.2006 |
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Veranstalter : |
Wiener Stadt- und Landesbibliothek |
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Ort : |
1010 Wien |
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Lokalität : |
Wiener Stadt- und Landesbibliothek |
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Adresse : |
Rathaus, Stiege 4, 1. Stock |
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Telefon : |
+43-1-4000-849 20 |
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Eintritt : |
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Beschreibung
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Die Ausstellung beschäftigt sich mit Leben und Werk von Gerhard Fritsch als einem der einflussreichsten österreichischen Literaten der Nachkriegszeit.
Zur Ausstellung ist ein wissenschaftlicher Sammelband (mit Beiträgen von Alois Brandstetter, Evelyn Polt-Heinzl, Wendelin Schmidt-Dengler und zahlreichen anderen namhaften AutorInnen) erschienen.
Gerhard Fritsch legte 1942 das Abitur ab. Anschließend nahm er als Funker der Luftwaffe in Norwegen, Finnland und an der Ostfront am Zweiten Weltkrieg teil. 1945 geriet er in Kriegsgefangenschaft, aus der er floh. Fritsch kehrte nach Wien zurück nahm dort ein Studium der Germanistik und Geschichte auf, das er jedoch kurz vor der Promotion 1949 abbrach.
Er war kurze Zeit Gymnasiallehrer, dann Redakteur und Verlagslektor. Ab 1951 arbeitete er als Bibliothekar in der Wiener Stadtbibliothek, ab 1954 leitete er die städtische Bibliothekarausbildung. Ab 1959 war er freier Schriftsteller.
Reisen führten ihn in verschiedene europäische Länder und in die Türkei. Er war einflussreicher Herausgeber u. a. der literarischen Zeitschriften "Wort in der Zeit" und "Literatur und Kritik" sowie des Jahrbuchs "Protokolle". Infolge zunehmender Selbstzweifel und Depressionen nahm er sich 1969 das Leben.
Gerhard Fritsch, der neben historischen und zeitkritischen Romanen bedeutende Lyrik verfasste, war seit 1955 Mitglied des Österreichischen PEN-Zentrums und erhielt unter anderem folgende Auszeichnungen:
1954 den Förderungspreis der Stadt Wien, 1956 den Förderungspreis des Österreichischen Staatspreises für Lyrik, 1957 den Förderungspreis des Österreichischen Staatspreises für Roman sowie 1956 und 1959 den Theodor-Körner-Preis. |
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