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Name der Veranstaltung
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Rückkehr nach Haifa / Small Talk
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Datum
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03.11.2009 - 12.11.2009 |
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Veranstalter : |
Theater Nestroyhof Hamakom / Transit |
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Ort : |
1020 Wien |
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Lokalität : |
Theater Nestroyhof Hamakom |
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Adresse : |
Nestroyplatz 1 |
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Telefon : |
+43 1 8900 314 |
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Eintritt : |
Vollpreis: 18 € Ermäßigt: 12 € |
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Beschreibung
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RüCKKEHR NACH HAIFA / SMALL TALK
von Ilan Hatsor
Eine Produktion von Theater Nestroyhof Hamakom
Österreichische Erstaufführung
Inszenierung: Frederic Lion
Mit Fritz Hammel, Anwar Kashlan, Doina Weber,
Eduard Wildner u.a.
Bühnenbild: Vanessa Achilles-Broutin
Humorvoll-satirisch setzt sich das Stück mit der Diskrepanz zwischen Weltanschauung und Lebensrealität, zwischen Denken und Handeln auseinander: Vor dem Hintergrund des israelisch-palästinensischen Konfliktes ent-faltet sich eine Familiengeschichte über hehre Friedensziele, Lebenslügen und scheinbar historisch legitimierte Besitzansprüche.
Die israelische, aufgeklärt liberale Familie Barnea bekennt und engagiert sich hoffnungsvoll für die Friedensbewegung in Israel und eine akzeptable Lösung für die Palästinenser, die zur Zeit der Handlung des Stücks in Camp David (2000) auf hoher politischer Ebene verhandelt wird.
Von der Einladung des Moses Ablini, Professor an der Yale University, in ihr Haus verspricht sich das Ehepaar Vorteile für die Karrieren; als sich herausstellt, dass der Professor Palästinenser ist und im Kindesalter in die USA kam, verlieren die Gastgeber keine Zeit, ihre wohlwollende politische Gesinnung zu präsentieren.
Nicht zuletzt ausgelöst durch die Anwesenheit des Professors, treten allerdings verschiedene innerfamiliäre Konflikte zu Tage, an denen so mancher unklarer und inkonsequenter Standpunkt im nicht ganz stimmigen Konstrukt ihrer Weltanschauung ablesbar wird.
Die Geschichte eskaliert mit dem Hereinbrechen der politischen Frage der Rechte der Palästinenser in den privaten Lebensbereich der Familie.
Ablini gibt sich als früherer Bewohner des prachtvollen Hauses zu erkennen und manifestiert den Wunsch nach einer symbolischen, moralischen Anerkennung durch die Familie Barnea für den verlorenen Besitz seiner Eltern. Die eigene Karriere, gesellschaftliche Anerkennung und Privatbesitz stehen der konsequenten Verteidigung und realen Umsetzung ideeller Ziele und postulierter Werte gegenüber.
Wenn die Illusionen zerbrechen, geht es am Ende, scheint es, immer nur um erbärmliche Dispositionen im Menschlichen.
Das Stück macht deutlich, dass Grundfragen historisch belasteter Themen nicht aus der ‚sicheren Ecke‘ beurteilbar sind und wie schnell aus unbeteiligtem Politisieren zwischenmenschliche Unaufrichtigkeit entstehen kann. Der familiäre Präzedenzfall wirft die Frage auf, wie politisch das Private und wie privat Politik ist.
Vorstellungen täglich um 19:30 außer Motag, 9. November 2009
Tickets
T: +43 1 8900 314
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