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Name der Veranstaltung :

Antrag auf Erteilung von Engelsflügel

Datum : 20.12.2011 - 21.12.2011
Veranstalter : kunst-projekte
Ort : 1200 Wien
Lokalität : Osteria Allora art.wallensteinplatz
Adresse : Wallensteinplatz 5-6
Telefon : 06801282380
Eintritt : freie Spende
Beschreibung : Dienstag, 20. Dezember 2011, 20 Uhr
Wallensteinplatz 5-6 1200 Wien
bilder.worte.töne immer am 20. im 20. um 20 Uhr
www.galeriestudio38.at/literatur20
„Antrag auf Erteilung von Engelsflügel“
Stille Nacht verkehrt herum
Ein musikalisch-literarischer Abend mit Cornelia Mayer und Harald Pesata
„Einzigartige Kostbarkeiten“
gespielt auf der Wiener Zither
von CORNELIA MAYER
Eine musikalische Vorschau auf die neue CD (erscheint im Jänner 2012)
www.zitherinthecity.com

Der Wiener Mundartdichter und Geschichtenerzähler HARALD PESATA
liest aus seinem neu erschienenen Buch: „Für Garderobe keine Haftung!“
Wiener Beislgeschichten und Anekdoten (verlagshaus hernals)
www.pesata.at
www.verlagshaus-hernals.at

bilder.worte.töne-Saisonende im Dezember - mit Wiener Zithermusik gespielt von Cornelia Mayer und den Beislgeschichten von Harald Pesata

Zum Abschluss der ersten Saison findet am 20. Dezember in Wien Brigittenau im Rahmen der Reihe „bilder.worte.töne“ ein musikalisch-literarischer Abend unter der Überschrift „Antrag auf Erteilung von Engelsflügel“ statt. Er soll auch, aber nicht nur auf das bevorstehende Weihnachtsfest und den Jahreswechsel einstimmen. Dass die Zeit vor der „Stillen Nacht“ doch nicht ganz still sein muss, und neben Besinnlichem auch Humor und Unterhaltung darin Platz haben, dafür werden die Zithervirtuosin Cornelia Mayer und der Wiener Mundartdichter Harald Pesata an diesem Abend sorgen.

Mit „einzigartigen Kostbarkeiten“, gespielt auf der Wiener Zither (Harfenzither), bietet die einzige authentische und von der Familie autorisierte Anton-Karas-Interpretin Cornelia Mayer eine musikalische Vorschau auf ihre im Jänner 2012 erscheinende CD, die im Studio des Speedy Musikverlages in Wien aufgenommen wurde. Das Programm umfasst Walzer und Märsche, Operettenmelodien, Stücke großer Zithermeister, Volksmusik sowie Wiener Schrammel- und Heurigenmusik.

Cornelia Mayer ist eine der bekanntesten Zitherspielerinnen unserer Zeit. Sie hat an den Hochschulen für Musik und Darstellende Kunst in Graz und Wien Fagott und am Konservatorium der Stadt Wien Zither studiert und war viele Jahre gefragte Orchestermusikerin.

Ihr vielfältiges Repertoire zeigt sie bei Soloauftritten im Musikverein Wien, bei der Feier „50 Jahre Staatsvertrag“ im Wiener Belvedere, beim Neujahrskonzert der Nürnberger Symphoniker, für die Anglo–Austrian-Society in England und vielen anderen mehr sowie mit Schallplatten- und CD-Einspielungen.

Ein besonderes Highlight in ihrem Repertoire sind die „Karasitäten - Eine musikalische Reise auf den Fußspuren des Dritten Mann", mit denen sie im Oktober gemeinsam mit Manfred Hochmeister auch das Publikum in der Osteria begeisterte. „…Die Zither verlangt zu hundert Prozent, dass man mit dem Herzen spielt, weil sonst klingt es wie eine Spengler-Werkstatt“, sagte einst Anton Karas. Dass es bei Cornelia Mayer nicht wie in einer Spengler-Werkstatt klingt, versteht sich von selbst!

Harald Pesata widmet sein im Verlagshaus Hernals neu erschienenes Buch „Für Garderobe keine Haftung! Wiener Beislgeschichten und Anekdoten“ den „Hacklern“ und „Hocknstadn“. Gemeint sind die Arbeiter und Arbeitslosen, aber auch die Hausfrauen und Pensionisten und andere Typen, gesammelt an den Stammtischen der Wirtshäuser und Beisln Wiens. Er verwendet dabei den Wiener Dialekt, eine Sprache, die alle miteinander verbindet, so unterschiedlich die Charaktere auch sein mögen. Die Liebe zu historischen Analysen „Wien wor imma scho da Schmöztiegl Europas!“, zu Selbstreflexion „I orbeit jo beruflich net!“ und zu politischen Betrachtungen wie „Österreich ist a freies Meinungslaund!“ zeichnen seine Figuren aus. Wie der Titel des Abends, „Antrag auf Erteilung von Engelsflügel“ lautet die Überschrift einer der Beislgeschichten im Buch.

Harald Pesata, geboren 1966 in Wien, ist das, was man einen Wiener Mundartdichter und Geschichtenerzähler nennt. Er lebt mit seiner Familie im fünften Wiener Gemeindebezirk Margareten. Dort entstehen auch seine Gedichte und Geschichten, die allesamt einen Bezug zu Wien und insbesondere zu seinem Grätzel haben.

„Die Menschen sich selbst erkennen zu lassen und trotzdem lachen zu machen“ sagt sehr viel über seine Satiren und Humoresken aus, in denen er seinen Wiener Mitbürgern, mit dem oft gar nicht so goldenen Herzen, immer wieder den sprichwörtlichen Spiegel vor das Gesicht hält.



 

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