180 lebensgroße Terrakotta-Krieger, acht Pferde und ein Modell der kaiserlichen Grabanlage: Vom 29. April bis 26. August 2007 gastierte im Wiener Künstlerhaus die Wanderausstellung „Die Terrakottaarmee & das Vermächtnis des Ewigen Kaisers“. Die Schau brachte die Geschichte des ersten chinesischen Kaisers nach Wien – allerdings mit eigens angefertigten Nachbildungen, nicht mit den archäologischen Originalfunden. Ein historischer Rückblick auf die Inszenierung, die damalige Kritik und die Frage, warum die Kennzeichnung als Repliken so wichtig war.
Die Ausstellung 2007 im Überblick: Veranstaltungsort war das Wiener Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien. Der damals angekündigte Ausstellungszeitraum reichte vom 29. April bis 26. August 2007. Zu sehen waren 180 lebensgroße nachgebildete Terrakotta-Figuren, acht Pferde und zahlreiche kleinere Figuren sowie Modelle. Keine der präsentierten Terrakotta-Kriegerfiguren war ein Original aus dem Mausoleum in China. Dieser Beitrag dokumentiert eine abgeschlossene Ausstellung; es handelt sich nicht um eine aktuelle Terminankündigung.
Terrakotta-Armee im Wiener Künstlerhaus: Was wurde 2007 gezeigt?
Im Frühjahr 2007 erreichte eine Wanderausstellung das Wiener Künstlerhaus, die zuvor durch mehrere deutsche Städte gereist war. Im Mittelpunkt stand die berühmte Tonarmee aus der Grabanlage des ersten Kaisers von China, Qin Shi Huangdi. Die Veranstalter wollten die Dimension und Organisation dieses außergewöhnlichen archäologischen Fundes verständlich machen, ohne die empfindlichen Originale nach Europa transportieren zu müssen.
Die in Wien ausgestellten großen Tonkrieger waren daher Nachbildungen. Sie wurden für das Ausstellungsprojekt in China angefertigt und sollten das Erscheinungsbild verschiedener Einheiten der kaiserlichen Armee vermitteln: Infanteristen, Bogenschützen, Offiziere und Generäle. Acht ebenfalls nachgebildete Pferde ergänzten die Aufstellung.
Ein wesentlicher Unterschied zu einer Schau mit Originalfunden lag im Konzept: Der historische Fund sollte nicht anhand authentischer archäologischer Exponate präsentiert werden, sondern durch anschauliche Rekonstruktionen, Modelle und audiovisuelle Erklärungen.
Die wichtigsten Veranstaltungsdaten von 2007
| Merkmal | Historische Angabe |
|---|---|
| Ausstellung | Die Terrakottaarmee & das Vermächtnis des Ewigen Kaisers |
| Ort | Wiener Künstlerhaus, Karlsplatz 5, 1010 Wien |
| Ausstellungsbeginn | 29. April 2007 |
| Angekündigtes Ende | 26. August 2007 |
| Lebensgroße Kriegerfiguren | 180 Nachbildungen |
| Pferde | 8 lebensgroße Nachbildungen |
| Kleine Figuren | Etwa 1.000 bis 1.100 laut unterschiedlichen damaligen Berichten |
| Weitere Präsentationen | Maßstabsmodell, historische Kontextinformationen, Gewandrekonstruktionen, Licht-Tonshow und Film |
| Historische Öffnungszeiten | Täglich 10–20 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr laut damaliger Meldung |
| Historischer Eintritt | 12 Euro für Erwachsene, 8 Euro für Kinder ab sechs Jahren laut damaliger Kritik |
Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise gelten ausschließlich als historische Angaben aus dem Jahr 2007. Unterschiedliche Zahlen zu den kleinen Figuren sind in den damaligen Quellen überliefert und werden deshalb nicht künstlich auf einen exakten Wert vereinheitlicht.
180 Terrakotta-Krieger in Lebensgröße: Warum die Figuren Nachbildungen waren
Die weithin bekannten Originalfiguren gehören zum Mausoleum des ersten Qin-Kaisers in der Nähe von Xi’an in China. Die Grabanlage wurde 1974 entdeckt und zählt seit 1987 zum UNESCO-Welterbe.
Die Wiener Wanderausstellung zeigte dagegen eine bewusst nachgefertigte Armee. Schon die damalige ORF-Ankündigung vom 27. April 2007 beschrieb, dass die Figuren nach historischen Vorbildern in traditionellen Öfen hergestellt worden waren. Auch die Meldung des Standard zur Wiener Station bezeichnete die Exponate ausdrücklich als Nachbildungen.
Eine Replik ist nicht automatisch eine Fälschung. Entscheidend ist, wie sie gegenüber dem Publikum bezeichnet wird. Ein nachgebauter Krieger kann historische Kleidung, Bewaffnung oder die Anordnung verschiedener Einheiten veranschaulichen. Er ist aber kein zweitausend Jahre altes Fundstück und bietet nicht denselben unmittelbaren archäologischen Erkenntniswert.
Wie entstanden die europäischen Ausstellungsfiguren?
Nach der zeitgenössischen Berichterstattung ließen Burkard Pfrenzinger und sein Projektpartner Grüneberger bereits ab 2002 lebensgroße Tonkrieger in China herstellen. Die Figuren wurden anschließend in einer Wanderausstellung durch mehrere europäische Städte gezeigt.
Den Angaben der Ausstellungsmacher zufolge orientierten sich Gestaltung und Brennverfahren an historischen Techniken. Daraus folgt jedoch nicht, dass die Stücke aus der Zeit der Qin-Dynastie stammen. Sie blieben moderne Rekonstruktionen.
Was zeigte die kleine Armee im Maßstab 1:10?
Neben den lebensgroßen Kriegern konnten Besucher ein verkleinertes Modell eines Grabgrubenbereichs betrachten. Nach dem damaligen Standard-Bericht handelte es sich um die Darstellung der Grube 1 im Maßstab 1:10.
Gerade dieses Modell verdeutlichte einen Aspekt, den einzelne große Figuren allein nicht vermitteln können: die geordnete Aufstellung großer Formationen. Die historischen Quellen nennen für die kleineren Tonfiguren ungefähr 1.000 beziehungsweise 1.100 Stück. Diese Zahlen beziehen sich auf die Ausstellungsmodelle, nicht auf die Gesamtzahl der in China gefundenen Originale.
Ein Rundgang durch die historische Ausstellung
Die erhaltenen Berichte ermöglichen eine Rekonstruktion der damaligen Präsentation. Besonders aufschlussreich ist ein persönlicher Ausstellungsbericht, dessen Autor die Wiener Schau 2007 tatsächlich besuchte. Seine Beobachtungen werden hier als externe Zeitzeugenschilderung eingeordnet und nicht als eigenes Erlebnis der Redaktion ausgegeben.
Einführung in die Geschichte des ersten Qin-Kaisers
Die Ausstellung begann mit Hintergrundinformationen zu Qin Shi Huangdi und seiner Grabanlage. Im Mittelpunkt stand die politische und religiöse Vorstellung einer Armee, die den Kaiser über den Tod hinaus begleiten sollte.
Die Besucher konnten erfahren, warum die Figuren geschaffen wurden und weshalb der Fund für die chinesische Archäologie von großer Bedeutung ist. Modelle ergänzten die Erklärung der weitläufigen Grabarchitektur.
Soldaten, Pferde und die große Aufstellung
Das Hauptmotiv war die Formation lebensgroßer Tonkrieger. Im historischen Besuchsbericht wird ein erhöhter Blickpunkt beschrieben, von dem aus die Besucher die Figurenreihen betrachten konnten. Diese Anordnung unterstützte den Eindruck einer großen, geordneten Armee.
Die einzelnen Krieger standen stellvertretend für verschiedene militärische Ränge und Funktionen. Ein solcher Überblick wäre mit wenigen isolierten Vitrinen schwerer zu vermitteln gewesen.
Licht, Ton und Film als Teil der Vermittlung
Zur Präsentation gehörte eine Licht- und Tonshow. Sie lenkte den Blick auf einzelne Figuren und erläuterte Unterschiede zwischen militärischen Einheiten und Rangzeichen. Auch ein Film war Bestandteil des Besuchsprogramms.
Damit setzte die Wanderausstellung auf eine inszenierte Vermittlung. Sie wollte die Geschichte des ersten chinesischen Kaiserreichs für Menschen ohne archäologisches Vorwissen anschaulich machen.
Rekonstruierte Kleidung als zusätzlicher Themenbereich
Ein weiterer Bereich zeigte nachgebildete chinesische Kleidung. Der damalige Bericht des Standard hob diese Gewandpräsentation als Neuheit hervor; auch die Besuchsschilderung erwähnte sie als eigenständigen Ausstellungsteil.
Es handelte sich dabei um Rekonstruktionen historischer Kleidung und nicht um originale Textilien aus der Grabanlage. Ergänzende Informationen erläuterten, aus welchen Arten von Überlieferungen und archäologischen Hinweisen solche Darstellungen abgeleitet werden konnten.
Die Initiatoren und die europäische Wanderausstellung
Die Terrakotta-Schau begann ihre europäische Reise 2002 in Frankfurt am Main. Danach folgten mehrere deutsche Städte, bevor das Projekt im April 2007 erstmals im Wiener Künstlerhaus Station machte.
Die Ausstellung wurde von ihren Initiatoren auch als Möglichkeit beworben, die Kulturgeschichte Chinas einem breiten europäischen Publikum näherzubringen. Dass die Originalfiguren nicht transportiert werden mussten, war dabei ein zentrales Merkmal ihres Konzepts.
In einem zeitgenössischen Pressebericht wurde eine Zahl von mehr als einer Million Besuchen für die bis dahin stattgefundenen Stationen in Deutschland genannt. Diese Zahl ist ausdrücklich keine Besucherzahl für Wien. Eine gesicherte Gesamtbesucherzahl der Wiener Ausgabe konnte aus den ausgewerteten Quellen nicht ermittelt werden.
Wie bewerteten die Medien die Ausstellung 2007?
Die Reaktionen fielen nicht einheitlich aus. Die Ausstellung bot eine anschauliche Begegnung mit den Formen und Dimensionen der Terrakotta-Armee. Gleichzeitig stellte sich die Frage, inwieweit eine große, auf Effekte ausgerichtete Inszenierung ohne historische Originalstücke eine archäologische Ausstellung ersetzen kann.
Die Presse: Beeindruckend, aber stark inszeniert
In einer im Mai 2007 erschienenen Kritik würdigte Die Presse die Wirkung der zahlreichen lebensgroßen und kleinen Figuren sowie des audiovisuellen Programms. Der Text beurteilte die Aufmachung jedoch ausdrücklich skeptisch.
Die Kritik richtete sich nicht gegen die Existenz von Nachbildungen als solche, sondern gegen eine aus Sicht des Rezensenten übertriebene Inszenierung und den fehlenden Reiz authentischer Originalfunde.
Die Besuchsperspektive: Verständliche Einführung mit Grenzen
Ein persönlicher Bericht von Travelwriticus schilderte dagegen insbesondere die Informationsvermittlung, das Modell der Grabanlage und den Vergleich einzelner Figuren. Der Autor machte ausdrücklich darauf aufmerksam, dass es sich nicht um Originale handelte.
Die beiden Perspektiven zeigen, warum die Bewertung vom Anspruch der Besucher abhing: Wer einen anschaulichen Zugang zur Geschichte suchte, konnte die Rekonstruktionen informativ finden. Wer originale archäologische Objekte erwartete, musste den Charakter der Schau anders beurteilen.
Wien 2007 und Hamburg 2007: Zwei verschiedene Ausstellungen
Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen der Wiener Wanderausstellung und einer später kontrovers diskutierten Terrakotta-Schau in Hamburg.
Im Dezember 2007 wurde über eine Ausstellung im Hamburger Museum für Völkerkunde berichtet, bei der Zweifel an der Echtheit einzelner als authentisch verstandener Exponate aufkamen. Die Hamburger Schau wurde im Zusammenhang mit dieser Kontroverse geschlossen.
Der Hamburger Streit war nicht die Wiener Künstlerhaus-Ausstellung. Der in Wien gezeigte Bestand wurde bereits vor und während der Veranstaltung als Nachbildung beschrieben. Aus dem Hamburger Fall lässt sich deshalb kein Beleg ableiten, dass das Wiener Publikum dieselbe Echtheitsbehauptung erhalten hätte.
Warum die alte Wiener Veranstaltungsseite in einer Archäologie-Diskussion verlinkt wurde
In einer Diskussion des Archäologieforums vom 12. Dezember 2007 über den Hamburger Fall führte ein Nutzer mehrere Berichte über frühere Terrakotta-Wanderausstellungen an. Unter diesen Beispielen befand sich auch ein Link auf die frühere Terrakotta-Seite von aktuelle-veranstaltungen.at.
Der Link sollte dort konkret belegen, dass die Figuren der Wiener Präsentation als Nachbildungen bezeichnet wurden. Diese Unterscheidung ist daher nicht bloß eine spätere redaktionelle Ergänzung, sondern entspricht dem nachweisbaren ursprünglichen Quellenkontext der alten Veranstaltungsseite.
Der entscheidende Unterschied: „Replik“ beschreibt eine offen als solche bezeichnete Nachbildung. „Fälschung“ bezeichnet im problematischen Zusammenhang ein Objekt, das fälschlich als authentisches Original ausgegeben wird. Die Wiener Ausstellung 2007 bestand aus Rekonstruktionen und sollte nicht mit dem damaligen Hamburger Echtheitsstreit gleichgesetzt werden.
Welche historische Bedeutung hat die Terrakotta-Armee?
Der archäologische Hintergrund der Ausstellung ist auch heute relevant. Im Mausoleum des ersten Qin-Kaisers nahe Xi’an befindet sich eine weitläufige Grabanlage mit zahlreichen Tonkriegern, Pferden, Streitwagen und weiteren Grabbeigaben.
Die Figuren sind berühmt für ihre unterschiedliche Gestaltung und die Größe der militärischen Formationen. Sie geben Einblicke in die Herrschaftsrepräsentation, handwerklichen Fähigkeiten und Jenseitsvorstellungen im China der Qin-Zeit.
Das Originalgelände wurde 1974 entdeckt und 1987 als UNESCO-Welterbe anerkannt. Die internationale Bedeutung des Fundes erklärt, weshalb auch Repliken-Ausstellungen in Europa auf erhebliches Interesse stießen.
Bei dieser Einordnung ist zwischen dem kulturhistorischen Wert der Originalanlage und dem Vermittlungswert einer späteren Wanderausstellung zu unterscheiden. Beide können Wissen vermitteln; ihre wissenschaftliche Aussagekraft ist jedoch nicht identisch.
Was blieb von der Wiener Terrakotta-Ausstellung?
Die Ausstellung ist seit 2007 beendet. Ihre zeitgenössische Dokumentation ist dennoch interessant, weil sie eine damals populäre Form der Kulturvermittlung zeigt: Große Nachbildungen, inszenierte Raumwirkungen, Modelle und Medien sollten ein fernes Kulturerbe möglichst unmittelbar erfahrbar machen.
Die damalige Debatte über Authentizität ist bis heute aktuell. Sie betrifft Fragen, die auch bei digitalen Rekonstruktionen und immersiven Ausstellungen gestellt werden: Was ist ein Original? Was ist nachvollziehbar rekonstruiert? Und welche Angaben benötigen Besucher, um beides unterscheiden zu können?
Gerade diese Fragen machen den Rückblick zu mehr als einem Archiv alter Eintrittsdaten. Die Wiener Veranstaltung ist ein konkretes Beispiel dafür, wie historische Inhalte mit Repliken vermittelt und zugleich kritisch diskutiert werden können.
Fazit: Eine große Schau mit Repliken – und einer bis heute relevanten Frage
Die Terrakotta-Armee gastierte vom 29. April bis zum 26. August 2007 im Wiener Künstlerhaus. Der historische Rundgang umfasste 180 lebensgroße nachgefertigte Krieger, acht Pferde, kleinere Figuren, ein Modell der Grabanlage und audiovisuelle Elemente.
Die Ausstellung vermittelte ein Bild des ersten chinesischen Kaiserreichs, ohne archäologische Originale zu zeigen. Diese Tatsache war bereits 2007 öffentlich bekannt und in damaligen Berichten dokumentiert.
Während einige die anschauliche Vermittlung hervorhoben, kritisierten andere die stark auf Schauwirkung angelegte Inszenierung. Aus heutiger Sicht bleibt die klare Kennzeichnung von Rekonstruktionen das wichtigste Thema dieses historischen Ausstellungsrückblicks.
Häufige Fragen zur Terrakotta-Armee in Wien 2007
Wann fand die Terrakotta-Armee-Ausstellung in Wien statt?
Die Wanderausstellung war für den Zeitraum vom 29. April bis 26. August 2007 im Wiener Künstlerhaus angekündigt. Sie ist seit Langem beendet.
Wo wurde die Terrakotta-Armee in Wien gezeigt?
Im Wiener Künstlerhaus am Karlsplatz 5, 1010 Wien. Das ist nicht mit dem Kunst Haus Wien zu verwechseln.
Waren die Terrakotta-Krieger im Künstlerhaus echte Originale?
Nein. Die großen Figuren, Pferde und Modelle waren nachgefertigte Repliken. Die historischen Originalfiguren blieben in China.
Wie viele Terrakotta-Figuren wurden 2007 ausgestellt?
Historische Berichte nennen 180 lebensgroße Krieger und acht Pferde. Bei den kleineren Figuren variieren die Quellen zwischen ungefähr 1.000 und 1.100 Stück.
Was konnte man neben den Tonkriegern sehen?
Es gab unter anderem ein Modell einer Grabgrube im Maßstab 1:10, Erklärungen zum ersten chinesischen Kaiser, rekonstruierte Kleidung sowie eine Licht-Tonshow und einen Film.
Wie viel kostete die Ausstellung damals?
Die Presse berichtete 2007 von 12 Euro Eintritt für Erwachsene und 8 Euro für Kinder ab sechs Jahren. Das sind ausschließlich historische Preise.
War die Wiener Ausstellung vom Hamburger Fälschungsskandal betroffen?
Nein. Der Hamburger Echtheitsstreit Ende 2007 betraf eine andere Ausstellung. Die Wiener Schau bestand offen aus Nachbildungen.
Wo befinden sich die originalen Terrakotta-Krieger?
Die Originalfunde gehören zum Mausoleum des ersten Qin-Kaisers nahe Xi’an in China, das zum UNESCO-Welterbe zählt.
Quellen und weiterführende Informationen
- ORF / APA-OTS – Ausstellungsankündigung vom 27. April 2007: Zeitgenössische Information zum Beginn der Wiener Terrakotta-Ausstellung. Belegt den Start am 29. April sowie die ausdrücklich nachgebauten 180 Krieger, acht Pferde und ungefähr 1.000 kleinen Figuren.
- Der Standard – Bericht vom 30. April 2007: Terrakotta-Armee im Künstlerhaus. Dokumentiert den Ausstellungszeitraum bis 26. August 2007, die acht Pferde, die lebensgroßen Repliken, das 1:10-Modell und historische Öffnungszeiten.
- Die Presse – zeitgenössische Ausstellungskritik, Printausgabe vom 5. Mai 2007: Kritik „Rote Lampions und tönerne Krieger“. Belegt die damalige mediale Bewertung, Licht- und Tonshow, ungefähr 1.100 kleine Tonstatuen und historische Eintrittspreise. Das später abweichende Webdatum wird nicht als tatsächlicher Veranstaltungstag behandelt.
- Travelwriticus – persönliche Besuchsschilderung von 2007: Rundgang durch die Wiener Ausstellung. Zeitzeugenbericht zu Figurenanordnung, Maßstabsmodell, Gewandrekonstruktionen, Medieninszenierung und dem Hinweis auf Repliken.
- Archaeoforum – historische Fachdiskussion vom Dezember 2007: Diskussion über Terrakotta-Repliken und die Ausstellung in Hamburg. Der Beitrag vom 12. Dezember verlinkt auf die damalige Veranstaltungsseite von aktuelle-veranstaltungen.at, um die Kennzeichnung der Wiener Figuren als Nachbildungen zu belegen.
- Deutschlandfunk Kultur – Berichterstattung vom 12. Dezember 2007: Hintergrund zum gesonderten Hamburger Echtheitsstreit. Hilft, den Hamburger Fall von der Wiener Repliken-Ausstellung fachlich korrekt abzugrenzen.
- UNESCO World Heritage Centre – Mausoleum des ersten Qin-Kaisers: Offizielle Beschreibung der chinesischen Originalfundstätte. Bestätigt die geschichtliche Einordnung des Mausoleums und die Bedeutung der originalen Terrakotta-Krieger.